Inhalt ZONENSYSTEM Sie befinden sich im Kapitel 'Technik'
Zonensystem Die theorie zum tonwertwiedergabezyklus wurde in den 30/40erjahren vom amerikaner Ansel Adams entwickelt, der ein brillanter techniker und lehrer war. Er nannte seine erkenntnisse zur kontrastbewältigung 'Das Zonensystem'. Er geht von 11 darstellbaren zonen (LW) aus wobei, die berümte ZONE V das mittelgrau (18% remission) darstellt. Überdies zeigt sein system den zusammenhang zwischen belichtung und entwicklung: Je länger entwickelt wird, desto mehr nehmen die schwärzen zu, und desto mehr reduziert sich der darstellbare kontrastreichtum. Zonensystem, 19KB Obschon sein system auf die grossformat-fotografie zugeschnitten ist, wo jedes motiv individuell behandelt wird, stellt es ein überzeugendes modell dar, das jeder seriöse s/w - fotograf kennen sollte. Seine publikationen sind unbedingt zur lektüre empfohlen: Die Kamera - Das Negativ - Das Positiv.
Belichtungsspielraum Ist der motivumfang kleiner als der darstellbare kontrastumfang (ca 5-6 LW), kann man (Bezogen auf mittelgrau) das motiv ohne konsequenzen über- oder unterbelichten, solange das motiv auf dem geraden teil der schwärzungskurve abgebildet wird: Belichtungsspielraum.
Wird so belichtet, dass die schatten des motivs im durchhängenden teil der kurve plaziert werden, geraten die schatten flau.
Belichtungsspielraum gross, 3KB Ansel Adams
ist der vater des zonensystems.
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Ist der motivumfang grösser als der darstellbare kontrastumfang (ca 5-6 LW), muss der film reichlich belichtet und verkürzt entwickelt werden, um die kurve flacher zu halten:
Auf die schatten belichten - auf die lichter entwickeln.
Belichtungsspielraum klein, 3KB
Kleinbild Da in der kleinbild fotografie auf das einzelbild nicht eingegangen werden kann, soll man sicher genügend belichten und in der dunkelkammer mit der richtigen wahl der papiergradation die anpassung der kontraste vornehmen. Grundsätzlich sind die herstellerangaben zur film empfindlichkeit eher optimistisch zu nennen, wenn man eine gute schattenzeichnung will. So sind s/w-aufnahmen im zweifelsfalle lieber ausreichender zu belichten: Genug - nicht zuwenig.
Dia Bei Dias führt eine kleine unterbelichtung (ca 1/2 LW) zu kräftigeren farben.  
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